Historischer Arbeitskreis Bauernkriegshaus
Nußdorf/Pfalz e. V.

Anfang 1980 haben sich unter dem damaligen Pfarrer Gerhard Postel eine Reihe von Nußdorfern zusammengefunden, die sich als Heimatkundler etwas tiefer in die eigene Vergangenheit begeben wollten. Dieser zunächst lockere Arbeitskreis wurde dann 1993 zum eingetragenen Verein unter der Bezeichnung Historischer Arbeitskreis Bauernkriegshaus Nußdorf/Pfalz e. V. Seit den Anfängen wurden nach und nach die Pfarrer-Lehmann-Stube, das Dorfmuseum und das Bauernkriegsmuseum gegründet.

Zu unseren Aktivitiäten gehören heute unter anderem die jährlich stattfindenden November-Vorträge, Ortsbegehungen und Ausstellungen, die direkt oder indirekt im Zusammenhang mit der Nußdorfer Geschichte stehen. Neben diesen jährlichen Veranstaltungen realisieren wir Einzelprojekte wie die Aufstellung eines Hexendenkmals 2014 zur Erinnerung an die ermordeten Personen oder die Aufstellung eines Bauernkrieger-Denkmals 2007. Beispiele für Veranstaltungen zu besonderen Anlässen sind: die Wanderung von Nußdorf zur Madenburg 2008, um an den Verkauf von Nußdorf an Landau im Jahre 1508 zu erinnern (bis dahin gehörte Nußdorf zur Madenburg), und die Theateraufführung aus gleichem Anlass. Unsere Aktivitäten werden stets unterstützt von der Ortsgemeinde, den anderen Vereinen sowie von einzelnen Nußdorfer Bürgerinnen und Bürgern.



Hexendenkmal auf der Lindenbergstraße in Nußdorf. Auch Nußdorfer Personen wurden als Hexe verbrannt. Den Vortrag zur Einweihung des Denkmals finden Sie hier.





Bauernkrieger-Denkmal auf der Kirchstraße Ecke Walsheimer Straße. Die bronzene Skulptur   Bauernkrieger mit Schwert im Rücken  symbolisiert die Situation des Bauern in der Zeit des Bauernkriegs.  Verwirklicht von Peter Brauchle nach dem Entwurf von Albrecht Dürer









  

Theaterstück zum Verkauf von Nußdorf an die Stadt Landau. Nußdorfer Bauern beklagen sich über ihre Situation und spekulieren, ob und welche Veränderungen der Wechsel ihres Herren für sie bringen wird. Aufführung in der Turnhalle Nußdorf, 2008. Regie: Annette Zehr. Spieler: Foto links: Kurt Hutzel, Foto rechts: Rainer Wambsganss  (l.) und  Wolfgang Dietl (r.). Fotos: Mihrican Özdem